Pandora: First Contact

Pandora: First Contact 1.1.2

Inoffizielle Neuauflage von Alpha Centauri führt nach Pandora

In Pandora: First Contact besiedelt man Zug um Zug den fremden Planeten Pandora. Dabei verwaltet man Wirtschaft, Militär sowie Forschung und versucht Aliens als auch die konkurrierenden Fraktionen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Fans von Alpha Centauri oder Zivilisation dürften sich schnell zurechtfinden. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • Automatisierugen helfen bei vielen Städten
  • zufallsgenerierter Technologiebaum
  • Zitate und Fraktionen mit Bezug zur Gegenwart
  • Werkstatt zum Einheitenbasteln

Nachteile

  • Grafik durchschnittlich
  • Diplomatiesystem vorhersehbar

Gut
7

In Pandora: First Contact besiedelt man Zug um Zug den fremden Planeten Pandora. Dabei verwaltet man Wirtschaft, Militär sowie Forschung und versucht Aliens als auch die konkurrierenden Fraktionen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Fans von Alpha Centauri oder Zivilisation dürften sich schnell zurechtfinden.

Zivilisation bauen auf Pandora

Pandora: First Contact erinnert stark an Sid Meier-Spiele wie Alpha Centauri oder Zivilisation. Als Oberhaupt einer Fraktion organisiert der Spieler alle Belange eines Staates: Man gründet Städte, schraubt in der Werkstatt an Truppen und lässt neue Technologien entwickeln.

Nach wenigen Runden stößt man auf Außerirdische und hetzt Panzer auf die Feinde. Bald führt man Gespräche mit den anderen menschlichen Fraktionen. Der aggressive Admiral James Heid wetzt schon die Klingen, die Öko-Hardliner von Terra Salvum sind um das Wohl des Planeten besorgt.

Im Kriegsfall schickt man die eigenen Truppen los und nutzt unterschiedliche Terrains: Straßen bringen Truppen schneller zur Front, Festungen schützen, Pilze schaden der Gesundheit.

Auf den zufallsgenerierten Karten entdeckt man außerdem Artefakte einer ausgestorbenen Kultur und bekommt so einen kleinen Vorteil. Neben den anderen fünf Fraktionen behält der Spieler auch die eigene Bevölkerung im Blick: Menschen brauchen Wohnraum sowie Nahrung. Sinkt die Moral der Bevölkerung, leidet auch die Produktivität.

Automatisierung hilft durch den Diktatorenalltag

Durch den Regierungsalltag bringt Pandora: First Contact mit unterschiedlichen Automatisierungen. Die Former bauen Straßen automatisch, in Städten legt man endlose Baulisten an, Truppen transportiert der Schlepper selbst über das Wasser und Forschungen gibt man in Reihe in Auftrag.

Den Forschungsbaum schafft Pandora: First Contact per Zufall. Eine sture Abfolge von nötigen Entwicklungen wie in Zivilisation ist damit nicht mehr möglich. Das macht das Spiel spannender, aber auch schwerer. Auch neu im Vergleich zu Zivilisation: Ressourcen werden global geteilt und gelten nicht nur für eine Stadt.

Für Spieler ohne Zivilisation- oder Alpha Centauri-Erfahrung liefert Pandora: First Contact nützliche Tipps für den Anfang. Im Kompendium findet man außerdem Hintergrundinfos.

Unterlegt wird das Geschehen auf Pandora durch Kommentare und vorgelesene Zitate. Interessierte finden darunter immer wieder Anspielungen auf die Probleme von heute: Facebook, Datensammelei, Klimaprobleme, Totalitarismus und Illuminati inklusive.

Schön ist Pandora nicht

Grafisch überzeugt Pandora: First Contact nicht. Das futuristische Design passt zwar in die Welt und Geschichte das Spiels, trotzdem bietet das Spiel nur Gewöhnliches. Sound und Musik von Pandora: First Contact sind solide. Die vorgelesenen Zitate mögen Geschmackssache sein.

Fazit: Nicht nur für Fans der Rundenstrategie

Wer Zivilisation oder Alpha Centauri mag, findet sich in Pandora: First Contact schnell zurecht und hat seine Freude. Truppen kommandieren, Städte bauen und forschen - Pandora ist gefährlich und macht Spaß.

Die Diplomatie hingegen kommt etwas kurz, auch Grafik und Sound gehören nicht zu den Stärken des Spiels. Trotzdem: Für Fans ein Muss, für Neulinge eine gute Empfehlung.

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